Erwin und Elmire / Der zerbrochene Krug
Opern-Einakter nach Goethe und Kleist von Othmar Schoeck und Viktor Ullmann
Zwei Klassiker der deutschen Literatur als Autoren für das Musiktheater des 20. Jahrhunderts: Nur ein Jahr nach seinem epochalen ‚Werther‘-Roman schuf der junge Goethe mit Erwin und Elmire ein Bühnenwerk über das schwierige Zusammenfinden zweier junger Liebender, jetzt mit Happy End. Die Vertonung des spätromantischen Komponisten Othmar Schoeck lässt die Gefühlswelt der Liebenden lebendig werden. Neben großen Emotionen fehlt auch nicht das nötige Augenzwinkern.
Nach der Pause folgt Heinrich von Kleists berühmtes Lustspiel Der zerbrochene Krug. Dorfrichter Adam soll die Klage über einen Krug verhandeln, den er selbst zu Bruch hat gehen lassen. Als dies immer klarer wird, muss er in Schimpf und Schande fliehen, um seine eigene Haut zu retten. Der jüdische Komponist Viktor Ullmann, der 1944 in Auschwitz-Birkenau umkam, vertonte diese komprimierte Version des Stückes unmittelbar vor seiner Deportation nach Theresienstadt mit großem Ernst, aber auch dem nötigen Humor.
„Kleist und Goethe auf der selben Bühne“ - Regisseur Wolfgang Gropper probt zwei Operneinakter am TfN Premiere am Samstag, 25. Februar 2012 im Großen Haus Hildesheim |


