Die zwölf Geschworenen
Schauspiel von Reginald Rose und Horst Budjuhn
Ein 18-Jähriger wird des kaltblütigen Mordes an seinem Vater beschuldigt. Am Ende des Mordprozesses ziehen sich die zwölf Geschworenen zur Beratung zurück. Sie müssen einstimmig über Leben oder Tod des jungen Mannes entscheiden. Obwohl die Beweislast erdrückend ist, votiert der Geschworene Nr. 8 in der ersten Abstimmung für ‚nicht schuldig‘. Er weiß zwar nicht, ob der Angeklagte unschuldig ist, kann aber auch keine eindeutige Schuld erkennen. Die anderen Geschworenen wollen die Beratung möglichst zügig hinter sich bringen und sind deshalb an einem schnellen Schuldspruch interessiert. Gegen ihren Protest beginnt Nr. 8 mit der Rekonstruktion des angeblichen Tathergangs.
Die zwölf Geschworenen aus dem Jahr 1958 ist die Bühnenadaption des gleichnamigen Filmklassikers von 1957. Der Spielfilm mit Henry Fonda in der Hauptrolle erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise. Ein spannender Krimi um Vorurteile und die komplizierte Suche nach Wahrheit – sowie das Ringen um Verantwortung.
„Das hat mit Justiz gar nichts zu tun, eher mit Rache.“ - In Interview zum Thema Todesstrafe Inszenierung Karl-Heinz Ahlers Premiere am Samstag, 10. September 2011 im Großen Haus Hildesheim |


