1. Sinfoniekonzert

„Magyar – Virtuose - Tondichter“

Das 1. Sinfoniekonzert ist Franz Liszt (1811 – 1886) gewidmet, dessen Geburtstag sich in diesem Monat zum 200. Mal jährt. Magyar – Virtuose – Tondichter, unter diesem Titel werden die Facetten einer der schillerndsten Musikerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts beleuchtet. Der gebürtige Ungar war einer der ersten Komponisten, die sich von Volksmusik ihrer Heimat anregen ließen, so etwa bei seinen ‚Ungarischen Rhapsodien‘.
Der berühmteste Klaviervirtuose seiner Zeit schuf zudem einige der anspruchsvollsten Kompositionen für dieses Instrument.
Als Solist für Liszts erstes Klavierkonzert konnte der vielversprechende junge deutsche Pianist Benjamin Moser, Preisträger beim renommierten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau (2007), gewonnen werden. Schließlich war Liszt (neben Berlioz) mit seinen Symphonischen Dichtungen der entscheidende Wegbereiter der Programm-Musik und wurde zum Haupt der ‚neudeutschen Schule‘. Alle drei Prädikate des Konzertmottos treffen aber ebenso auf Béla Bartók (1881 – 1945) zu, der an Liszts innovatives Erbe nahtlos anknüpfen und dieses weiterentwickeln konnte. 

Programmheft

Ein junger Pianist für Liszt: Benjamin Moser spielt im 1. Sinfoniekonzert das 1. Klavierkonzert des Klaviermagiers

 

Franz Liszt 

Ungarische Rhapsodie Nr. 2

Konzert für Klavier und Orchester Nr.1 Es-Dur

Von der Wiege bis zum Grabe
Symphonische Dichtung Nr. 13

Béla Bartók   

Tanzsuite für Orchester Sz 77

Solist

Benjamin Moser (Klavier)

Dirigent

Mathias Husmann

Sonntag, 30. Oktober 2011, 20.00 Uhr, Großes Haus Hildesheim

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