3. Sinfoniekonzert

 

„Marienleben“

Das vorösterliche 3. Sinfoniekonzert bietet gleich zwei verschiedene Deutungen des Wortes ‚Marienleben‘: Die traditionelle zielt auf die Marienverehrung der katholischen Kirche ab, die in zahlreichen Kompositionen zum Ausdruck kommt. Das hier vorgestellte Stabat Mater von Karol Szymanowski (1882 – 1937), einem der bedeutendsten polnischen Komponisten, war in Hildesheim bislang unbekannt. Die eindrucksvolle Klangsprache unterscheidet sich deutlich von den gängigeren Versionen Pergolesis oder Rossinis. Die Aufführung ist zudem eine Hommage an die vielen polnischen Sänger und Musiker in Vergangenheit und Gegenwart des Hildesheimer Theaters. Eine Entdeckung ist auch das ‚Ave Maria‘ des protestantischen Hamburgers Johannes Brahms (1833 – 1897), das Frühwerk eines 25-Jährigen. Noch jünger war Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847), als er zum ersten Mal nach Schottland reiste und dort von den historischen Stätten, an denen die berühmte schottische Königin Maria Stuart lebte, zu seiner ‚Schottischen Sinfonie‘ inspiriert wurde, die er aber erst Jahre später als sein sinfonisches Gipfelwerk vollendete.

Johannes Brahms

Ave Maria op. 12
für Frauenchor und Orchester

Karol Szymanowski

Stabat Mater op. 53 für Soli, Chor und Orchester

Felix Mendelssohn Bartholdy

Sinfonie Nr. 3 a-moll op. 56
(‚Schottische Sinfonie‘)

Solisten

Antonia Radneva (Sopran), Dorothee Schlemm (Mezzosopran), Levente György (Bassbariton), Opernchor und Symphonischer Chor Hildesheim

Dirigent

Achim Falkenhausen

Sonntag, 25. März 2012, 20.00 Uhr, Großes Haus Hildesheim

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