3. Sinfoniekonzert
„Aus Tschechiens Hain und Flur“
Das Sinfoniekonzert zur Opernpremiere: ‚Der Kuss‘, Smetanas in Tschechien erfolgreichstes Bühnenwerk nach der ‚Verkauften Braut‘, ist die Ausgrabung der Saison. An diesem Abend stehen Werke tschechischer Komponisten auf dem Programm. 1874 begann der ertaubte Bedřich Smetana seinen Zyklus Symphonischer Dichtungen mit dem Titel ,Mein Vaterland‘. Daraus erklingen mit ,Vyšerad‘, der weltberühmten ,Moldau‘ und ,Aus Böhmens Hain und Flur‘ drei der schönsten Werke des Komponisten, die in ihrer musikalischen Sprache der ebenfalls in dieser Zeit entstandenen Oper ‚Der Kuss‘ verwandt sind.
Antonín Dvořák, neben Smetana der berühmteste tschechische Komponist, schuf seine erste Slawische Rhapsodie in seinem Durchbruchsjahr 1878, nur zwei Jahre nach der Uraufführung von Smetanas ‚Kuss‘. Sein Schwiegersohn Josef Suk, wie Dvoˇrák in einem kleinen böhmischen Dorf geboren und aufgewachsen, beschrieb ein Thema aus seiner Fantasie g-Moll für Violine und Orchester op. 24 so: „Als würde ein einfaches tschechisches Mädchen irgendwo am Waldrand ein rührendes Lied singen.“ Als Solist konnte der junge tschechische Geiger Roman Patočka, Mehrfach-Preisträger des Leopold Mozart Wettbewerbes Augsburg 2009, gewonnen werden.
Antonín Dvořák Slawische Rhapsodie Nr. 1 op. 45 D-Dur Sonntag, 27. Februar 2011, 20 Uhr, Großes Haus Hildesheim |


