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Philippe Miesch

 

Philippe Miesch studierte Achitektur und Bühnenbild in Straßburg und sammelte anschließend in beiden Bereichen erste Berufserfahrung.

1996 fand er Aufnahme in die Französische Akademie in Rom, Villa Medici, und arbeitete dort an Bühnenbildentwürfen für Barockopern. Rasch fanden seine Entwürfe in der Theaterszene Anerkennung und wurden an verschiedenen Ausstellungsorten gezeigt. Er schuf zahlreiche Bühnenbilder für Schauspielinszenierungen in Köln, Wien, Genf, Lausanne, Paris und Nizza.

2001 entwarf er das Bühnenbild zu Verdis Oper „Attila“ an der Pariser Bastille-Oper in der Inszenierung von Jeanne Moreau und stattete weitere Opern von Strawinsky, Soler, Ravel, Gluck und Mozart aus. Es folgten Ausstattungen u.a. von Gounods „Faust“, Mozarts „Figaro“ und „Zauberflöte“ sowie Offenbachs „Hoffmanns Erzählungen“ an verschiedenen französischen Opernhäusern. Häufig arbeitete er dabei mit dem französischen Regisseur Jean Liermier zusammen. Mit Liemier brachte er auch zahlreiche Schauspiele auf die Bühne, darunter Kleists „Penthesilea“ an der berühmten Comédie Française in Paris.

Zuletzt fertigte er vermehrt Bühnenbilder für Ballettaufführungen an, darunter „Romeo und Julia“ in Bordeaux, und hat zudem mehrere Ausstellungen und Gedenkstätten räumlich eingerichtet.

Die Ausstattung der Oper „Hoffmanns Erzählungen“ war 2011 Philippe Mieschs erste Arbeit am TfN. Es folgten Bühnenbild und Kostüme zu den Musiktheater-Produktionen „Don Pasquale“, „Eugen Onegin“, „Peter Grimes“, „Gespräche der Karmeliterinnen“, „Don Giovanni“, „Doktor Faust“ und DIE VERKAUFTE BRAUT.