Die Fledermaus 
Operette von Johann Strauß
Der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein, seine Gattin Rosalinde und ihre Kammerzofe Adele erhalten von Dr. Falke gleichzeitig – und ohne voneinander zu wissen – Einladungen für den großen Ball des Prinzen Orlofsky. Adele wird von ihrer Schwester Ida als angehende Opernsängerin vorgestellt, während Eisenstein als französischer Marquis Renard de Papillon erscheint. Er trifft dort nicht nur auf sein Stubenmädchen, sondern auch auf den Gefängnisdirektor Frank. Dieser hat gerade einen Herrn von Eisenstein arretiert, der in Wahrheit aber Rosalindes Verehrer Alfred ist. Schließlich macht Eisenstein einer schönen ungarischen Gräfin den Hof, ohne zu ahnen, wer sie in Wirklichkeit ist. Als er nach durchzechter Nacht am nächsten Morgen seine Strafe antreten will, erlebt er dort nicht nur etliche Scherze des Gefängnisaufsehers Frosch, sondern auch manch böse Überraschung...
Von den Stühlen gerissen - Interview mit Volker Vogel, dem Regisseur
Die Fledermaus ist nicht nur das populärste Bühnenwerk des Walzerkönigs Johann Strauß, sondern die Inkarnation der goldenen Wiener Operette schlechthin. Nummern wie 'Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist' oder 'Brüderlein und Schwesterlein' erfreuen sich anhaltend großer Beliebtheit. Man genießt das turbulente Treiben des Balles und nicht zuletzt die besonderen musikalischen Qualitäten dieser berühmtesten aller Operetten. |


