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Kaiserpfalz-Konzerte

1. Kaiserpfalz-Konzert

Abschlusskonzert der Internationalen Goslarer Klaviertage

Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 C-Dur op. 15

Carl Maria von Weber Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 Es-Dur op. 32

Robert Schumann Konzert für Klavier und Orchester a-moll op. 54

Das große Orchester-Abschlusskonzert der Internationalen Goslarer Klaviertage ermöglicht neben der Wiederbegegnung mit den unverwelklichen Meisterwerken der Gattung – diesmal sind dies Beethovens erstes und Robert Schumanns einziges (mehrsätziges) Klavierkonzert – auch immer wieder die lohnende Bekanntschaft mit Raritäten. Um eine solche handelt es sich bei Carl Maria von Webers zweitem Konzert in Es-Dur. Der „Freischütz“–Komponist, dessen epochalem Musiktheaterwerk das TfN in dieser Spielzeit wieder eine Premiere widmet, war selbst ein ganz ausgezeichneter Pianist. Entsprechend knifflig sind die Aufgaben, die er seinen Interpreten an den weißen und schwarzen Tasten stellt.

Solisten Teilnehmer der 28. Internationalen Goslarer Klaviertage
Dirigent Friedemann Seitzer

Sonntag, 25. September 2016, 18:00 Uhr, Goslarer Kaiserpfalz

2. Kaiserpfalz-Konzert

Alexander Schimpf

„Nimm sie hin denn, diese Lieder ...“

Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zur Oper „La clemenza di Tito“ KV 621

Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73

Robert Schumann Sinfonie Nr. 2 C-Dur op. 61

Zu Beginn unseres Konzertes folgen wir nach exakt 225 Jahren Mozarts Spuren im letzten September seines Lebens: Binnen dreier Wochen bringt der Vielgefragte neben der „Zauberflöte“ mit „Titus“ in Prag auch noch eine Auftrags-Oper für eine Königskrönung zur Uraufführung! „Kaiserlich“ geht es weiter mit Beethovens letztem, in Aussage und Umfang gleich gewaltigen Klavierkonzert, das deshalb im englischsprachigen Raum den Beinamen „Emperor“ erhielt. Einer Königlichen Majestät – Oscar I. von Schweden und Norwegen – hat Robert Schumann „offiziell“ seine 2. Sinfonie gewidmet. Doch flicht er im Finale an bedeutender Stelle ein Beethoven-Zitat aus dem Liederkreis „An die ferne Geliebte“ ein und offenbart auf diese Weise, wer die eigentliche Widmungsträgerin – nicht nur dieses Werkes – ist ...

Solist Alexander Schimpf Klavier  
Dirigent
Werner Seitzer

Samstag, 29. Oktober 2016, 19:30 Uhr, Kaiserpfalz Goslar

3. Kaiserpfalz-Konzert

Pauline Sachse

Neue Dimensionen

Rudolf Wagner-Régeny Acht Kommentare zu einer Weise des Guillaume de Machaut (1300 – 1377)

Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonia concertante Es-Dur KV 364 für Violine, Viola und Orchester

Franz Schubert Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944

Selbst im Schaffen bedeutendster Komponisten gibt es immer wieder Werke, die das schon hohe Niveau ihres Umfelds überragen und für ihre Schöpfer eine Art „Durchbruch“ in neue Regionen darstellen. Gleich zwei solcher Gipfel-Werke finden sich im traditionellen Konzert mit der Mozart-Gesellschaft vereinigt: Das von Mozart nach seiner Paris-Reise komponierte Streicher-Doppelkonzert stößt aus dem galanten Salzburger Stil in bislang unerreichte Tiefen-Dimensionen vor. Und mit seiner ,einmaligen‘ C-Dur-Sinfonie, die unter nicht weniger als drei Nummerierungen bekannt ist, gelang Franz Schubert endlich, was er als sein Traumziel formuliert hatte: sich „den Weg zur großen Sinfonie zu bahnen“. Auf die Anfänge der abendländischen Musik blickte vor 50 Jahren der aus Siebenbürgen stammende Komponist Wagner-Régeny zurück – eine wertvolle Stimme des 20. Jahrhunderts, die nicht überhört werden sollte ...

Solisten Konradin Seitzer Violine, Pauline Sachse Viola
Dirigent Werner Seitzer

Samstag, 4. Februar 2017, 19:30 Uhr, Kaiserpfalz Goslar

4. Kaiserpfalz-Konzert

Albrecht Menzel

Der Pakt mit dem Teufel

Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zu „Don Giovanni“ KV 527

Robert Schumann Konzert für Violine und Orchester d-moll

Franz Liszt Eine Faust-Symphonie in drei Charakterbildern

Nach „Don Juan“ zu Beginn der TfN · Musiktheater- Spielzeit gilt die letzte Premiere einer zweiten mythischen Gestalt des europäischen Theaters: dem deutschen Gelehrten und ewigen Sinnsucher „Doktor Faust“. Während Busoni seinem Bühnenwerk aus Respekt vor dem großen Weimarer Klassiker das volkstümliche Jahrmarkt-Puppenspiel zugrunde legt, bringen wir im Abschluss-Konzert der Saison nun die musikalischen Porträts von Goethes Hauptpersonen zu Gehör, wie sie der Weimarer Hofkapellmeister Liszt“ in seinem symphonischen Meisterwerk so farbenreich gezeichnet hat. Das „dämonische“ d-moll, mit dem Mozart die Höllenfahrt seines „Don Giovanni“ schon in der Ouvertüre packend illustriert, greift Robert Schumann in seinem späten, geheimnisumwobenen Violinkonzert signifikant wieder auf.
Der junge Albrecht Menzel, der sich in Goslar mit Bruchs Violinkonzert schon glänzend einführte, ist auch ein begeisterter und begeisternder Anwalt dieses gewichtigen Werkes.

Solisten Albrecht Menzel Violine, Konstantinos Klironomos Tenor und
der Männerchor des Gesangsvereins „Liederkranz" von 1867 e.V. Salzgitter-Bad (Einstudierung: Zenon Zimmik)
Dirigent Werner Seitzer

Samstag, 1. April 2017, 19:30 Uhr, Kaiserpfalz Goslar