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Max Hopp

 

Max Hopp studiert sein Handwerk an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin. Am Bremer Theater beginnt er 1995 seine Karriere. Es folgen Engagements am Schauspielhaus Hamburg und Zürich, den Münchner Kammerspielen und den Salzburger Festspielen. Ab 2005 gehört er zum Ensemble der Volksbühne am Rosa-Luxemburgplatz. „Berlin Alexanderplatz“ (Regie: Frank Castorf) und „Prometheus“ (Regie: Dimiter Gotscheff) zählen zu seinen wichtigsten Arbeiten dort. Im Jahr 2010 spielt Hopp erstmals in einer Inszenierung („Im weißen Rößl“) an der Komischen Oper Berlin, die zu seiner küntlerischen Heimat wird. Produktionen wie „Eine Frau, die weiß, was sie will“ und „Anatevka“, in der Regie von Barrie Kosky und an der Seite von Dagmar Manzel, gehören bis heute zum Spielplan des Hauses.

Max Hopp ist auch im Kino und Fernsehen präsent. Als schrullig-pflichtbewusster Polizeichef Mark Dononelli in der ZDF-Serie „Doktor Martin“ (2006) wird er an der Seite von Axel Milberg einem breiteren Publikum bekannt. Regelmäßig spielte er seitdem in Krimi-Reihen wie „Bella Block“ und „Tatort“, sowie in zahlreichen TV Produktionen, wie u. a. in „Die Spiegel-Affäre“ (Regie: Roland Suso Richter) die Rolle des Journalisten Leo Brawand oder die Rolle des Sicherheitsoffiziers Burkhard Schönhammer in „Bornholmer Straße“ (Regie: Christian Schwochow). Auch in Mehrteilern wie „Der gleiche Himmel“ unter der Regie von Oliver Hirschbiegel oder „Tod im Internat“ (Regie: Torsten C. Fischer) wirkte er mit. Mit der durchgehenden Rolle des Staatsanwalts Brunner in der Reihe „Usedom-Krimi“ hat Hopp auch sein komisch-skurilles Talent unter Beweis stellen können. Zuletzt spielte er in dem Kinofilm „Das schweigende Klassenzimmer“ (Regie: Lars Kraume) und in der Fernsehproduktion „Oh Gloria! - die schönste Kuh meiner Schwester“ mit Dagmar Manzel und Axel Prahl (Regie: Ingo Rasper).

Er ist Mitbegründer des Berliner nootheater, einer Künstlergemeinschaft, das neben Theater- und Hörstücken bereits zwei Filme produziert und veröffentlicht hat. Der in der Filmedition Suhrkamp verlegte Film „Morgenröte im Aufgang - Hommage à Jacob Böhme“ ist 2016 mit dem deutschen Filmgeist-Preis ausgezeichnet worden.

Mit DIE PRINZESSIN VON TRAPEZUNT - seiner ersten Theaterregie - präsentiert sich Max Hopp auch erstmals dem Hildesheimer Publikum.