beka savić

Beka Savić stammt aus Jugoslawien. Sie studierte Szenisches Schreiben und Dramaturgie an der Akademie der Künste in Belgrad. Schon während des Studiums arbeitete sie als Regieassistentin und Dramaturgin an den großen Opern- und Schauspielhäusern Serbiens.
2011 bis 2014 war sie Regieassistentin an der Oper Köln. Als Leiterin der Kinderoper Köln (Spielzeit 2013/14) debütierte sie mit ihrer Inszenierung von »Le Rossignol« von Strawinski. Von 2014 bis 2017 war Beka Savić Spielleiterin am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Hier leitete sie einen Großteil der Neueinstudierungen in der Sparte Oper  – u.A. »Die Hochzeit des Figaro«, »Tosca«, »Falstaff« und »Don Pasquale«. Als Regiemitarbeiterin von Uwe Eric Laufenberg betreute sie alle vier Teile des »Ring des Nibelungen«.
In Wiesbaden inszenierte sie in einer Zeitspanne von vier Jahren (2015-2019) sieben Produktionen in fast allen Sparten des Theaters. So entstanden u. a. Inszenierungen der Opern »Hänsel und Gretel« und »Un ballo in maschera« – mit der sie die Internationalen Maifestspiele 2018 in Wiesbaden erfolgreich eröffnete. Im Schauspiel inszenierte sie »Terror«, »Römische Trilogie«, »Jane Eyre« und »Der Idiot« – für die beiden zuletzt genannten Stücke schrieb sie auch jeweils die Stückfassung.
Weitere Regiearbeiten an der Kammeroper München und an der Neuköllner Oper folgten.

Mit Beginn der Spielzeit 2020_21 ist sie künstlerische Produktionsleiterin und Regisseurin am tfn, wo sie in der gleichen Spielzeit Giuseppe Verdis »La traviata« und Franz Schuberts »Winterreise« inszeniert.