juana inés cano restrepo

Juana Inés Cano Restrepo wird 1991 in Graz geboren. 2010 beginnt sie ihre künstlerische Laufbahn als Regieassistentin am Kinder- und Jugendtheater Next Liberty und der Oper Graz.
In den darauffolgenden Jahren führen sie Engagements zu den Bregenzer Festspielen, an das Theater an der Wien, den Theatern Chemnitz und an das Stadttheater Klagenfurt, wo sie u.a. Claus Guth, Olivier Tambosi, Philipp Stölzl, Nadja Loschky, Rolando Villazón und Brigitte Fassbaender assistiert.
2015 beginnt sie ein Studium für Kultur- und Medienmanagement an der HfMT Hamburg. Davon inspiriert entwickelt sie für das Opernhaus in Graz eine neue Programmlinie, »OpernKurzgenuss«, die mit der Saison 2016/2017 in den Spielplan des Theaters aufgenommen und erfolgreich umgesetzt wird. In diesem Rahmen präsentiert sie sich 2016 mit »Susannens Geheimnis« (E. Wolf-Ferrari) erstmals als Regisseurin. 2018 folgen »La Voix Humaine« (F. Poulenc) und die künstlerische Einrichtung von »Candide« (L. Bernstein) mit Zwischentexten von Loriot. Im Sommer desselben Jahres realisiert sie zudem in einem überregionalen Projekt mit Kindern und Jugendlichen aus Vorarlberg, dem Allgäu und Bayern Hans Werner Henzes »Pollicino« in Scheidegg. Mit dem Barockoratorium »Die Enthauptung von Johannes dem Täufer« (A. M. Bononcini) verabschiedet sich Juana Inés Cano Restrepo 2019 aus dem dreijährigen Festengagement an der Oper Graz und beschreitet den Weg in die Selbstständigkeit.
»Die große Wörterfabrik« (M. Zels) markiert 2020 ihr Regiedebüt am Theater Münster, des Weiteren stellt sie sich mit »Dunkel ist die Nacht, Rigoletto!« am Theater Bielefeld als Co-Regisseurin vor. An den Landesbühnen Sachsen inszeniert sie »Der Freischütz« (C. M. v. Weber) in einer eigenen Dialogfassung und gestaltet bei den Tiroler Festspielen Erl die Regie, Textfassung und Ausstattung für das szenische Orchesterkonzert »Lohengrin - der geheimnisvolle Schwanenritter« (R. Wagner).
In der aktuellen Spielzeit leitet sie am Bolshoi Theater in Moskau die Wiederaufnahme von Claus Guths »Salome« (R. Strauss) und kehrt erneut nach Münster zurück, wo sie sich mit »Musenstaub und Musenkuss« auch erstmals als Librettistin präsentiert.
Im April 2022 ist sie mit carmen erstmals am tfn, darüber hinaus führen künftige Engagements die junge Regisseurin nach Liepaja (Lettland), Madrid, Lyon und New York.