stefan wurz

Stefan Wurz wurde 1964 in Karlsruhe geboren. Seine musikalische Ausbildung beginnt in der Kindheit mit klassischem Klavierunterricht. Das Gitarren- und Schlagzeugspiel bringt er sich selbst bei. Er studierte Musik- und Literaturwissenschaft in Karlsruhe und spielte mehr als 20 Jahre in zahlreichen Rock, Pop- und Bluesbands. Stefan Wurz ist als Musikalischer Leiter, Pianist, Arrangeur und Produzent tätig, so beispielsweise am theater für niedersachsen in Hildesheim, an der Staatsoper Hannover, beim Staatstheater Kassel, beim Staatstheater Darmstadt, für verschiedene Verlage und bei nationalen sowie internationalen Produktionen. Seine Leidenschaft ist die Komposition modernen Musiktheaters. Seine Rockmusicals »Alice nach Lewis Carroll (1992) und »Schöne neue Welt« nach Aldous Huxley (1994) gehören zu den erfolgreichsten Produktionen der Pforzheimer Theaterszene. »Rockquiem« – eine Rockshow nach Mozarts Requiem – wird 2003 in Prag uraufgeführt und wurde in zahlreichen Ländern weltweit nachgespielt, immer wieder auch als Ballett. »Helle Nächte«, ein romantisches Musical nach Dostojewski, wird 2006 in Pforzheim uraufgeführt. Zahlreiche Gastspiele in ganz Deutschland folgen. In den letzten Jahren schreibt Stefan Wurz zahlreiche Familienstücke und -musicals für diverse Freilichtbühnen, so unter anderem »Der kleine Prinz« und »Peter Pan«. Stefan Wurz komponiert auch Instrumentalwerke wie »American Jesus Suite for String Quartet based on Songs performed by Michael Jackson« (2011) und »Credo« – eine musikalische Auseinandersetzung für Kirchenorgel und E-Gitarre (2011). 2015 schreibt er »Hannover Sounds« – Eine Stadtklangsymphonie für die Staatsoper Hannover und »Time Changes« – ein Konzert für Baglama, E-Gitarre, Rockband und Orchester zum Jubiläum der Stadt Hildesheim. 2017 folgt »Crossing Bridges« für das Staatstheater Kassel. 2020 erscheint seine Solo-Piano-CD »Letter from America«. Stefan Wurz erlebt Musik im Spannungsbereich zwischen ernsthafter »klassischer« bzw. »neuer« Musik und »leichterer« Musik wie Jazz, Rock und Pop. In seinen Kompositionen verbinden sich die Kenntnisse von klassischen und modernen Kompositionsprinzipien mit dem Feeling von Rock, Jazz und Weltmusik.