Ein musikalisches Live-Hörspiel nach dem Buch von Axel Scheffler und Julia Donaldson
Koproduktion des tfn mit dem Theater Fata Morgana
ab 4 Jahren

Der dunkle Wald ist voller Gefahren, denn dort lebt die große böse Maus, vor der man auf der Hut sein muss. Das Grüffelokind aber ist sehr neugierig und schleicht sich eines nachts heimlich in den Wald, um sie zu finden. Dort trifft es auf Fuchs, Schlange und Eule, aber die große böse Maus ist weit und breit nicht zu sehen. Traurig tappst das Grüffelokind durch den Winterwald, da steht die Maus plötzlich vor ihm. Sie sieht klein und harmlos aus – kein bisschen gefährlich und ein gefundenes Fressen für Grüffelos. Doch weit gefehlt! Das Grüffelokind hat nicht mit der Klugheit und dem Mut der kleinen Maus gerechnet … das grüffelokind hat wie sein Vorgänger »der grüffelo« längst Kultstatus erreicht. Eine wunderbare Geschichte über Furcht und Unerschrockenheit und das Glück der Kleinen, die groß rauskommen, wenn sie nur ihre Phantasie gebrauchen.

Theater Fata Morgana
Das Theater Fata Morgana wurde 1990 in Hildesheim gegründet und besteht in der aktuellen Zusammensetzung mit Karl-Heinz Ahlers, Thomas Esser und Hartmut Fiegen seit 1995. Die bisher über 40 produzierten Stücke für Kinder zeichnen sich durch eine hohe Musikalität und einen hintergründigen und mitunter subversiven Humor aus, der sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Weitestgehend in der Tradition des Erzähltheaters stehend, arbeitet das Ensemble aber auch mit experimentelleren Formen (Performance, Recherche-Projekte). Die Produktionen des Theater Fata Morgana wurden vielfach preisgekrönt und kommen im gesamten deutschsprachigen Raum zur Aufführung.

Leider wurden momentan keine weiteren Events gefunden

pressestimmen

Wolfsburger Nachrichten vom 21.2.22
Das Hildesheimer Theater Fata Morgana hatte allerlei akustische Tricks auf Lager, um in die Welt der Grüffelos zu entführen. […] Diesmal war viel Vorstellungskraft gefragt. Die beiden Schauspieler nutzten die Möglichkeiten der Mimik, der Gestik und Sprache, aber auch der Musik mit Glockenspiel, Xylofon und ein wenig Schlagwerk. Noch mehr schufen sie die jeweilige Kulisse der einzelnen Szenen mit dem Mikrofon. Ein direkt am Mikrofon gekneteter Ball klang wie das Stapfen im Schnee. Das Gleiten der Finger über ein Waschbrett wie Schlittschuhlaufen auf einem zugefrorenen See. Und Grüffelos Schnarchen ließ die Jungen und Mädchen lauthals lachen. Kinder mögen es, wenn Erwachsene Schwächen zeigen. Da machte es gar nichts, dass das Grüffelokind erschrak – vor der Schlange, dem Fuchs und der Eule. Es überwand ja seine Ängste und so sich selbst.

Wolfsburger Allgemeine Zeitung vom 23.2.22
Karl-Heinz Ahlers und Harmut Fiegen machten dazu auf vielen Gegenständen die entsprechenden Geräusche und spielten alle Rollen im Stück „Das Grüffelokind“. […] Während der Grüffelo mitten im Winterfriedlich und in der Höhle schläft, schleicht sich das Grüffelokind hinaus und erlebt ein Abenteuer auf der Suche nach der großen bösen Maus. Dabei begegnet es verschiedenen Tieren, überwindet seine Angst und zeigt großen Mut. Und die Kinder, die am Ende richtig aufpassten, lernten, dass die Maus gar nicht groß und böse, sondern klein und pfiffig ist. […] Das Spiel war recht ausgeklügelt zwischen Geräuschen, eingespielter Musik, geloopten Effekten, Erzählung und Spiel. […] Die beiden Männer hatten allerdings immer genug komische Einwürfe, um die Kinder wieder abzuholen.