moderne

flammen

 

premiere
mi, 9.2.22

musikalische leitung
andreas unsicker

inszenierung
pascale-sabine chevroton

bühne + kostüme
anna siegrot

Musicalthriller von Stephen Dolginoff
Deutsch von Bernd Julius Arends
Deutschsprachige Erstaufführung

Tote nehmen ihre Geheimnisse mit ins Grab. Sollte man meinen. In flammen werden die Geheimnisse am Grab des Toten gelüftet: Edmond und Meredith waren ein glücklich verlobtes Paar, bis Edmond bei einem Brand ums Leben kam. Zerrissen von Trauer und Schmerz stehen Meredith und Eric, ein Freund des Paares, nun an Edmonds letzter Ruhestätte. Was ist passiert? War es ein tragischer Unfall? Spielt Eric ein falsches Spiel? Ist Meredith vielleicht gar nicht so unschuldig wie sie tut? Und ist Edmond wirklich gestorben?

Spielen Sie Detektiv und folgen Sie den Spuren und Hinweisen in diesem Musicalthriller, der am tfn seine deutschsprachige Erstaufführung erlebt. Aber Obacht: Lassen Sie sich nicht von falschen Fährten in die Irre führen! Grauenerregend und spannend bis zur letzten Sekunde präsentieren Ihnen die drei Protagonist_innen auf humoristische Art, zu eingängiger bis schauriger Musik, immer neue, abscheuliche Szenarien darüber, was sich in der Brandnacht abgespielt haben könnte.

Mit Lara Hofmann (Meredith), Daniel Wernecke (Eric), Thomas Wegscheider/Johannes Osenberg (Edmond)

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↗ Die Vorstellungen finden in den Räumlichkeiten von Rasselmania e.V. statt, Bischofskamp 18, 31137 Hildesheim.

↗ Die Abendkasse öffnet 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn, es gibt kein gastronomisches Angebot.

↗ Wir empfehlen den Vorstellungsbesuch mit wetterfester und warmer Kleidung.

↗ ACHTUNG: Bei dieser Vorstellung kommt es zu Darstellung von Gewalt.

pressestimmen

Kulturfeder vom 10.2.
Kein klassisches Guckkastentheater, sondern ein 360-Grad-Erlebnis, das Regisseurin Pascale-Sabine Chevroton mit einfachen Mitteln stark in Szene gesetzt hat – ein Geniestreich in Schwarzweiß! […] Dabei vergisst man schnell, dass man sich in einer Musicalvorstellung befindet, weil die Zuschauerinnen und Zuschauer zu voyeuristischen Begleiterinnen und Begleitern werden, den Handelnden immer auf den Fersen. […] Sie alle [Lara Hofmann als Meredith, Daniel Wernecke als Eric und Johannes Osenberg als Edmond] gehören dem hauseigenen Musicalensemble an und müssen an dieser Stelle besonders für ihre große Schauspielkunst gelobt werden. Sie alle singen auch fantastisch. Aber was sie schauspielerisch leisten, ist schlichtweg atemberaubend. […] Sie schaffen es, äußerst starke Rollenprofile zu zeichnen und das Publikum durch ihr kongeniales Zusammenspiel bis zum Schluss zu fesseln. Ein besonders wertvoller Musicalabend!

Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 11.2.22
Mit abwechselnder Spannung greifen Songs und Dialoge wie Zahnräder ineinander, eingängige Melodien wechseln sich mit schaurig-bedrohlichen Klangkaskaden ab. Andreas Unsicker ist der Mann am Klavier, der seinem Tasteninstrument allein alle Geräusche – auch klopfend oder zupfend – entlockt, aber zugleich eine einfühlsame Begleitung bei den samtigen Liebessongs ist. […] Als Edmond gelingt es Johannes Osenberg, seine Figur überzeugend ambivalent zu spielen und stimmlich auszuloten. […] Mit sehr präsenter Stimme und enormem Körpereinsatz hält sie [Lara Hofmann als Meredith] die Story gekonnt in der Schwebe und zeigt Femme-fatale-Qualitäten in „ihrer persönlichen Nacht der lebenden Toten“. In der Rolle des Eric überzeugt Daniel Wernecke als mitfühlender Freund, der stimmlich gewieft um die Gunst von Meredith wirbt, aber schon bald zu erkennen gibt, dass er noch ganz andere, dunklere Seiten hat.

Alfelder Zeitung vom 11.2.22
Gespielt wird nicht auf der großen Bühne im Theater, sondern, fast auf Augenhöhe mit dem Publikum […]. Der Spielort ist von den Theatermachern mit einiger Raffinesse an den dunklen Kosmos der Geschichte angepasst worden. […] Mit einem Zusammenspiel aus kaltem Licht, grauem Make-up und 20er-Jahre Chic gelingt es der Bühnen- und Kostümbildnerin, die Illusion des farblosen Films auf die Bühne zu holen. Das ermöglicht wiederum der Regisseurin den Einsatz von sorgfältig platzierten Farbakzenten mit starker Wirkung. […] Und auch an Spannung fehlt es „Flammen“ nicht. […] Auf diese Weise bewegt sich das Stück zwischen moderner Hommage an den Film noir und einer zynischen Parodie klassischer Kriminalmotive […]. „Flammen“ erreicht somit das, was die Suspense-Story will: Spannung, Unterhaltung und einen gewissen Raum für persönliche Nuancen der Inszenierenden.