familientheater

aladin und die wunderlampe

 

premiere
sa, 19.2.22

musikalische leitung + chor
achim falkenhausen

inszenierung
petra müller

bühne + kostüme
sandra linde

Lyrische Märchenoper
in drei Akten von Nino Rota
Libretto von Vinci Verginelli

nach der gleichnamigen Erzählung aus »1001 Nacht«
in deutscher Sprache
mit arabischen und deutschen Übertiteln
ab 8 Jahren

Lassen Sie sich entführen in die geheimnisvolle Welt von »1001 Nacht«: Die Geschichte von aladin und die wunderlampe zeigt uns eine magische Welt voller Zauberkräfte, die Suche nach Liebe und die starke Kraft der Freundschaft. Diese Erzählung handelt von dem armen, sehr gewitzten, jungen Aladin, der große Träume hat. Auch ein Schurke darf natürlich nicht fehlen: Ein böser Zauberer erschleicht sich das Vertrauen des jungen Aladin, um an die sagenumwobene Wunderlampe zu kommen und mit ihr seine Macht auszubauen. Doch er hat nicht mit dem gewieften Ideenreichtum Aladins, der klugen und raffinierten Prinzessin und dem Dschinn gerechnet, sodass die drei freien Wünsche des Lampenbesitzers nach mehreren aufregenden Abenteuern schlussendlich doch zu einem Happy End führen.

Diese phantastische lyrische Oper des genialen Filmkomponisten Nino Rota – u.a. bekannt für die Filmmusiken von »Der Pate«, »Tod auf dem Nil« und »La dolce vita« – lässt Märchenträume wahr werden! Ihre Augen werden leuchten und Sie werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen: Diese zauberhafte Geschichte ist ein phantastisches Erlebnis für die ganze Familie!

Mit Yohan Kim (Aladin), Eddie Mofokeng (Zauberer aus Maghreb / Großwesir), Robyn Allegra Parton (Prinzessin Badr-al-Budùr), Neele Kramer (Mutter Aladins / Dienstmädchen), Uwe Tobias Hieronimi (Sultan), Diogenes Randes Farias / Marco Simonelli (Goldschmied), Julian Rohde (1. Freund Aladins), Chun Ding (2. Freund Aladins), Stephan Freiberger (3. Freund Aladins), Kathelijne Wagner (Dienstmädchen), Jesper Mikkelsen (Lampengeist/Ringgeist), Naemi Hauser / Annlis Krischke (Feuer), Opernchor des tfn, Kinderchor des tfn, Jugendchor des tfn, Orchester des tfn

↗ Am So, 6.2., 11.15 Uhr, findet die Matinee im Großen Haus statt. Kostenlose Platzkarten gibt es im service_center.

pressestimmen

Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 21.2.22
Die Regisseurin Petra Müller setzt ihr überzeugend durchdachtes Gesamtkonzept, dass es sich um eine zauberhafte Märchenerzählung handelt, unaufgeregt und zurückhaltend um. Dabei verliert sie nie den Blick fürs Detail [...] Sandra Linde hat dazu ein Bühnenbild geschaffen, bei dem wie Scherenschnitte geformte Bäume, Wände und Torbögen sich vorwärts und rückwärts bewegen, von oben herein schweben und wieder verschwinden. Eben märchenhaft. Farbig und einer 1001-Nacht-Geschichte würdig sind die Kostüme, mit denen Sandra Linde phantasievoll Orientalisches auf die Bühne zaubert. [...] Gleichwohl lässt Rota eine eigene groß angelegte Opernwelt entstehen. Deren Orchesterklänge werden von der TfN-Philharmonie unter der souveränen Leitung von Achim Falkenhausen mit adäquatem symphonischem Sound verwirklicht. Was da aus dem Orchestergraben empor strahlt, klingt prächtig [...] Respekt verdient der TfN-Kinderchor. Locker in der Darstellung und zugleich konzentriert agieren die Kinder und singen stimmrein und frisch. Gemeinsam mit dem TfN-Jugendchor und dem Opernchor übernehmen die Kinder musikalisch und szenisch eine dramaturgisch gesehen bedeutsame Rolle. [...] Langer Beifall, Jubel und Bravo-Rufe für einen Opernabend, der glücklich macht.

Der Opernfreund vom 20.2.22
Mit Nino Rotas Märchenoper hat Hildesheim wieder etwas Besonderes auf die Bühne gebracht. [...] Für die Regie hatte man sich Petra Müller (Spielleiterin an der Staatsoper Hamburg) geholt, die mit Hilfe von Sandra Linde (Bühne und Kostüme) eine lebhafte Inszenierung des bekannten Märchens aus „1001 Nacht“ schuf. [...] Die musikalische Seite lag in Händen des erfahrenen Dirigenten und Chordirektors Achim Falkenhausen, der die Kontraste in Rotas spannender Musik [...] mit dem Orchester deutlich herausarbeitete und mit klarer Zeichengebung Bühne und Graben zu einer Einheit verschmelzen ließ. Man merkte von der Eröffnungsszene mit dem sauber intonierenden Kinderchor an, dass es allen Beteiligten Spaß machte.

Operalounge vom 21.2.22
Mit scherenschnittartiger Optik und bunten Kostümen hat die Ausstatterin Sandra Linde eine orientalische Welt auf die Bühne gebracht, wo die Regisseurin Petra Müller das Ensemble, Chor, Kinder- und Jugendchor des TfN ausgesprochen lebhaft und plausibel agieren ließ. Am Anfang hatte der erstaunlich klangvolle Kinderchor einführende und ganz am Schluss resümierende Worte. [...] Wie immer in Hildesheim überzeugten die Chöre durch Klangausgewogenheit; das Orchester beherrschte die ungewohnte Partitur in jeder Beziehung einwandfrei.

Kehrwieder am Sonntag vom 26./27.2.22
Aber schon Achtjährige, und ab dem Alter empfiehlt das tfn die Inszenierung, haben Sinn für Magie und Mystik, Abenteuer und Entdeckungen. Damit weiß dieser Orient zu faszinieren. Trunkenbolde und Straßenkinder wimmeln auf dem Basar zwischen Teppichhändlern und Goldschmieden umher, in den Harems stapeln sich pralle Samtkissen und verbergen die Frauen das Gesicht hinter seidenen Schleiern und in einer Oase ruht ein Elefant zwischen Palmen. […] Diese Welt mit ihren Lichtern und Klängen, ihren Geheimnissen und ihrem Zauber lädt ein, sie mit großen Augen und offenen Mündern zu bestaunen. […] Was Achim Falkenhausen als musikalischer Leiter aus dem Orchestergraben heraufbeschwört und wie Ensemble und Chöre – beteiligt sind Opern-, Jugend- und Kinderchor des tfn – die Bühne mit Leben füllen, das ist schon prächtig.