unterhaltung

good bye, lenin!

 

premiere
sa, 13.11.21

inszenierung
geertje boeden

bühne + kostüme
sarah antonia rung

Komödie von Bernd Lichtenberg
nach dem gleichnamigen Film von Wolfgang Becker
Drehbuch und Bühnenfassung von Bernd Lichtenberg

Berlin, 1989. Alex ist, vorsichtig ausgedrückt, nicht gerade ein engagierter DDR-Bürger. Ganz im Gegensatz zu seiner Mutter: Sie erwartet eine Auszeichnung als »Heldin der Arbeit«. Als sie Alex auf einer Demonstration entdeckt, ist das zu viel für seine Mutter: Nach einem Herzinfarkt fällt sie ins Koma – und verschläft den Mauerfall. Als sie wie durch ein Wunder acht Monate später die Augen aufschlägt, erwacht sie in einem neuen Land. Auf keinen Fall darf sie vom Untergang ihrer geliebten DDR erfahren, zu angeschlagen ist ihr schwaches Herz. Um seine Mutter zu retten, muss Alex, unterstützt von seiner Schwester Ariane und seinem Arbeitskollegen Denis, auf 79 Quadratmetern in Windeseile die DDR wieder auferstehen lassen …

Endlich: Der Kinoerfolg aus dem Jahre 2003 mit Katrin Sass und Daniel Brühl kommt auf die Bühne, geschrieben vom Drehbuchautor der Filmvorlage. good bye, lenin! gehört offiziell zu den 25 Klassikern der deutschen Filmgeschichte und gilt als ultimativer Film zur Wende in Deutschland. Eine außergewöhnliche Komödie über die Liebe eines Sohnes zu seiner Mutter, hinreißend komisch und tief berührend!

Mit Jonas Kling (Alex Kerner), Nina Carolin (Ariane Kerner), Simone Mende (Christiane Kerner, ihre Mutter), Linda Riebau (Frau Schäfer), Michael Putschli (Herr Ganske / Robert Kerner), Martin T. Haberger (Herr Klapprath), Jeremias Beckford (Denis), Marisa Wojtkowiak (Lara), Lukas Hanus *(Rainer), Xanan Flora Welte * (Sparkassenbeamte / Pförtner).
* junges Ensemble

pressestimmen

Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 16.11.21
Da ist Christiane Kerner (hervorragend: Simone Mende), Mutter, Idealistin, Sozialistin, die ausgerechnet bei den 40-Jahr-Feiern der Gründung der DDR mit einem Herzinfarkt zusammenbricht und ins Koma fällt. […] Jonas Kling spielt ihn [Sohn Alex] mit Herzblut und überzeugend. Er ragt aus einer insgesamt guten Ensembleleistung heraus. Lukas Hanus gibt als Westfreund von Alex’ Schwester Ariane (Nina Carolin) das klassische Wessi-Klischee ab und sorgt im Publikum für Freude, ebenso wie Michael Putschli als Herr Ganske oder Linda Riebau als Frau Schäfer. […] Tatsächlich hat sich dann das Team um Regisseruin Geertje Boeden aus der wirkmächtigen Erinnerungskraft des Films befreit und einen Theaterabend geboten, der konventionell, aber unterhaltend ist.