drittes sinfoniekonzert

 

termin
so, 19.1.23

dirigent
massimo raccanelli

solist
christoph croisé _ violoncello

tfn_philharmonie

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie Nr. 26 Es-Dur KV 184

Mieczysław Weinberg (1919-1996)
Fantasia für Violoncello und Orchester op. 52

Marius Felix Lange (*1968)
Neues Werk für Violoncello und Orchester (UA)

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543

Den Rahmen dieses Konzerts bilden eine frühe und eine späte Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart. Erstere ist in ihrer dreisätzigen Anlage und umfangreichen Bläserbesetzung im Stile einer italienischen Ouvertüre gehalten. Seine letzten drei Sinfonien hat Mozart im Sommer 1788 in Wien innerhalb von neun Wochn komponiert. Über die Uraufführung der Sinfonie Nr. 39 gibt es keine gesicherten Informationen. Eine erste Aufführung in Wien oder Frankfurt am Main im Rahmen eines Akademiekonzerts ist möglich. In den letzten Jahren ist die Musik des Komponisten Mieczysław Weinberg mehr und mehr auf den Opern- und Konzertbühnen Deutschlands zu erleben. Seine Fantasia für Violoncello und Orchester op. 52 entstand zwischen den Jahren 1951 und 1953 in Moskau. Die große Zahl der in dieser Zeit entstandenen Werke zeigt den Versuch Weinbergs, unter dem Druck des Stalinismus ein gewisses Maß an Individualität zu bewahren und die Linie der eigenen musikalischen Entwicklung organisch fortzuführen. Mit einer Auftragskomposition des Komponisten Marius Felix Lange steht schließlich ein Werk der Gegenwart auf dem Programm. Mit seinen Opern, zuletzt carmen in Hannover, ist er einer der meistgespielten zeitgenössischen deutschen Komponisten.