viertes sinfoniekonzert

 

termin
so, 23.4.23

dirigent
florian ziemen

solistin
sarah wegener _ sopran

tfn_philharmonie

 

 

Anton Webern (1883–1945)
Fünf Stücke für Orchester op. 10

Franz Schubert (1797-1828)
Lieder
orchestriert von Max Reger und Anton Webern

Gustav Mahler (1860-1911)
Sinfonie Nr. 4 G-Dur für Sopran und Orchester

»Da tönt wohl nichts als Liebe!«, sagte Anton Webern über die Musik Gustav Mahlers. In diesem Konzert finden die beiden Komponisten zusammen. Die Entstehungsgeschichte von Anton Weberns Fünf Stücken für Orchester op. 10 ist eine verzwickte: Zwei von ihnen entstanden 1911, die drei restlichen zwei Jahre später, gleichzeitig mit einer größeren Anzahl teils bloß skizzierter, teils aufgeführter Orchesterstücke. Die Uraufführung fand erst 1926 in Zürich unter der Leitung des Komponisten statt. Mehr als 600 Lieder hat Franz Schubert komponiert, die trotz der großen Menge nie an Qualität einbüßten. Max Reger litt darunter, »nach einer Orchesternummer eine Sängerin hören zu müssen, die zu der im riesigen Saal spindeldürren Klavierbegleitung Lieder singt!«. Um dem entgegenzuwirken, schufen Reger und Anton Webern Arrangements von Schuberts Liedern für Orchester, die die Gattung Lied im Konzertsaal für ein neues Publikum erfahrbar machten. Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 4 führte seine Beschäftigung mit den Gedichten aus »Des Knaben Wunderhorn« zu einem vorläufigen Abschluss. Im letzten Satz der Sinfonie exponiert er das Wunderhorn-Gedicht »Das himmlische Leben«, das das Bild eines jenseitigen Schlaraffenlandes zeichnet. Mit Sarah Wegener kommt eine Sopranistin an das tfn, die nicht zuletzt wegen der berührenden Innigkeit ihrer Darstellungen eine Weltkarriere macht.

TERMINE

 
So, 23.04.2023
19:00 Uhr | Hildesheim | | |