fünftes sinfoniekonzert

 

termine
so, 6.6.21
sa, 19.6.21

dirigent
achim falkenhausen

mitwirkende
solist_innen
opernchor des tfn
kinderchor des tfn
symphonischer chor hildesheim

 

Johannes Brahms (1833–1897)
»Schicksalslied« op. 54

Pjotr Tschaikowski (1840–1893)
Kantate »Ode an die Freude« TH 66

Carl Nielsen (1865–1931)
»Aladdin Suite« op. 34
»Fynsk Foraar« (»Frühling in Fünen«) op. 42

Das letzte Konzert in dieser Spielzeit widmet sich der sinfonischen Chormusik Europas: Als Brahms Hölderlins Gedichte entdeckte, soll er von dem »Schicksalslied« so tief ergriffen gewesen sein, dass er sich fasziniert, von den konträren Welten des göttlichen und menschlichen Daseins, noch am selben Tag daran machte, erste Skizzen zu entwerfen. Tschaikowskis Vertonung von Schillers »Ode an die Freude« war sein Examenswerk, das zu seinen Lebzeiten nur eine Aufführung vor der Prüfungskommission des Konservatoriums erlebte. Als sein Verleger 1890 die Veröffentlichung plante, entgegnete Tschaikowski demütig: »Es ziemt sich nicht, mit Beethoven zu rivalisieren«. Obwohl Nielsen als einer der bedeutendsten Sinfoniker des 20. Jahrhunderts gilt, sind seine Chorwerke nur wenig bekannt. In seinen Kompositionen wird immer wieder die große Verbundenheit zur Landschaft seiner dänischen Heimat hörbar, die er auch in seiner Kantate »Fynsk Foraar« ausdrucksstark eingefangen hat. Sein »Aladdin« entstand als Bühnenmusik zu Oehlenschlägers Drama »Aladdin und die Wunderlampe«. Als ein Feuerwerk modernster Theatertechnik geplant, wurde die Produktion zu einem organisatorischen Fiasko. Dennoch zählt die Musik bis heute zu den größten Schlagern der skandinavischen Musikgeschichte.