zweites sinfoniekonzert

 

terminfolgt

dirigent + blockflöte
michael form

mitwirkende
nick robinson _ violine
petr skalka _ violoncello
elena pechuán ramirez _ fagott

 

Nicola Antonio Porpora (1687–1768)
Ouvertüre zu »Angelica e Medoro«

Georg Philipp Telemann (1683–1767)
Doppelkonzert F-Dur TWV 52:F1

Francesco Geminiani (1687–1762)
Concerto grosso d-Moll H. 143
nach »La Follia« op. 5 Nr. 12 von Arcangelo Corelli

Jean-Féry Rebel (1666–1747)
»Les Éléments«

François Francoeur (1698–1787)
Symphonies pour le Festin Royal de Monseigneur le Comte d’Artois

Nach dem großen Erfolg zum Telemann-Jubiläum kehrt Dirigent und Blockflötist Michael Form mit zwei führenden Spezialisten für Barockmusik und einem spannenden Konzertprogramm an das tfn zurück. Der Abend erzählt von der großen Vielfalt Italiens, Deutschlands und Frankreichs: Porpora war nicht nur ein berühmter Opernkomponist, sondern auch der Gesangslehrer des legendären Kastraten Farinelli, den er erstmals in seiner Festa teatrale »Angelica e Medoro« in Neapel präsentierte. Doppelkonzerte sind ein großartiges Beispiel für die enorme Stilvielfalt, Farbigkeit und Experimentierfreude des barocken Concerto, in dem zum Teil sehr ungewöhnlich besetzte Sologruppen das Orchestertutti virtuos kontrastieren. Während Rebel in seinem letzten Werk »Les Éléments« einer Reihe von Tanzsätzen mit einem spektakulären Effekt das »Chaos« voranstellt, komponierte Francoeur, der wie Rebel Violinist im Orchester der Pariser Oper war, seine »Symphonies« anlässlich der Hochzeit des Grafen Charles Philippe d’Artois, der 1824 als Charles X. den französischen Thron bestieg.