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Kaiserpfalz-Konzerte


 

1. Kaiserpfalz-Konzert

Ludwig van Beethoven (1770–1827) | Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73

Camille Saint-Saëns (1835–1921) | Klavierkonzert Nr.2 g-Moll op. 22

Robert Schumann (1810–1856) | Klavierkonzert a-Moll op. 54

Auch dieses Jahr finden sich auf dem Programm des 1. Kaiserpfalzkonzerts, das traditionell in Kooperation mit den internationalen Goslarer Klaviertagen stattfindet, drei Meisterwerke des Klavierrepertoires: Beethovens heroisches 5. Klavierkonzert entstand unter dem Eindruck des Kriegslärms, mit dem Napoleon Bonaparte mit seinen Truppen gen Wien zog. Ganz anders der fantastisch-romantische Ton von Schumanns Klavierkonzert a-Moll, das für die außergewöhnlichen pianistischen Fähigkeiten seiner Frau Clara entstanden ist. Saint-Saëns’ brillantes 2. Klavierkonzert zählt zu seinen bedeutendsten Werken und verlangt seinem Interpreten ein Höchstmaß an Virtuosität und Präzision ab.

Dirigent Achim Falkenhausen | Solisten der Internationalen Goslarer Klaviertage

Sonntag, 29. September 2019, 18:00 Uhr, Kaiserpfalz Goslar


 

2. Kaiserpfalz-Konzert

Johann Christian Bach (1735–1782)
Sinfonia concertante Es-Dur C 41 | Ouverture et Suite aus „Amadis des Gaules“

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Fantasie für Klavier c-Moll KV 475 bearbeitet für großes Orchester von Carl David Stegmann um 1800 |
„Pariser Sinfonie“ D-Dur KV 297 | Chaconne aus dem 3. Akt von „Idomeneo“ KV 367

Vor nur wenigen seiner Zeitgenossen hatte Wolfgang Amadeus Mozart eine solche Hochachtung wie vor Johann Christian Bach, dem jüngsten Sohn des großen Johann Sebastian Bach und Wegbereiter der Wiener Klassik. In London hatte der gerade achtjährige Mozart Johann Christian Bach kennengelernt, den er sich vielfältig zum Vorbild nahm. 15 Jahre später sollte es zu einem Wiedersehen in Paris kommen, wo Johann Christian Bach gerade die Aufführung seiner neuen Oper „Amadis des Gaules“ vorbereitete, eine Begegnung, über die Mozart seinem Vater euphorisch berichtete: „… ich liebe ihn (wie sie wohl wissen) von ganzem herzen …“

Aufgrund einer Erkrankung von Reinhard Goebel werden das 2. Kaiserpfalz-Konzert in Goslar am 25. Januar sowie das 2. Sinfoniekonzert im TfN am 26. Januar von Goebels Schüler Oscar Jockel dirigiert. Im Konzertprogramm wird es keine Änderung geben.

Dirigent Oscar Jockel

Samstag, 25. Januar 2020, 19:30 Uhr, Kaiserpfalz Goslar


 

3. Kaiserpfalz-Konzert

Alfred Schnittke (1934–1998) | „Gogol-Suite“ (1980)

Dimitri Schostakowitsch (1906–1975) | Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur op. 102

Igor Strawinsky (1882–1971) | „Der Feuervogel“ Suite (1919)

Das 3. SINFONIEKONZERT widmet sich ganz der russischen Moderne: Schnittkes „Gogol-Suite“, laut Florian Ziemen eines der lustigsten Stücke, das er kenne, entstand als ironisch-verrückte Bühnenmusik zu einem Schauspiel über das Leben und Werk Gogols. Die Ecksätze von Schostakowitschs 2. Klavierkonzert, die den sowjetischen Kunstfunktionären zwischen sarkastischer Karikatur und Clownerie die Fratze zeigen, stehen dem kaum nach, während der vollendet klangschöne zweite Satz wie ein Rückblick auf vergangene goldene Zeiten erscheint. Die Uraufführung von Strawinskys farbig glühendem „Feuervogel“ schließlich war ein derart überwältigender Erfolg, dass der Komponist über Nacht zur internationalen Berühmtheit wurde.

Samstag, 4. April 2020, 19:30 Uhr, Kaiserpfalz Goslar


 

4. Kaiserpfalz-Konzert

Werke von Gustav Mahler und Franz Schubert

Samstag, 16. Mai 2020, 19:30 Uhr, Kaiserpfalz Goslar